JUNIOR

Content


JUNIOR-Perspektiven 2011: Die Ideen von morgen geschmiedet

Potenzielle Jungunternehmer überzeugen beim Workshop JUNIOR-Perspektiven mit kreativen Geschäftsmodellen, die den Realitätscheck bestehen

Ob Facebook oder Microsoft – so manches Erfolgsunternehmen ist weit vor dem Studienabschluss seiner Gründer gestartet. 37 Jugendliche aus ganz Deutschland probierten den ersten Schritt in die Selbständigkeit schon zu Schulzeiten. Unter dem Dach des Schülerfirmenprojekts JUNIOR trafen sie sich vom 1. bis zum 4. September in Köln zum Workshop JUNIOR Perspektiven, um ihre Visionen vom Gründen mit Experten auszuarbeiten und zu präsentieren. Anders als bei den großen Vorbildern floss der Wagemut zunächst nur in einen Businessplan – beeindruckend waren die Ideen und Inhalte gleichwohl.

„Die Schüler sind kreativ und kompetent ihren Weg als potenzielle Gründer gegangen“, sagte Professor Dominik Große Holtforth, der Entrepreneurship und Master Media Management an der Kölner Hochschule Fresenius lehrt: „Wegen der Kürze der Zeit blieb natürlich auch einmal eine Lücke oder eine Ungereimtheit im Geschäftskonzept, aber manch älterer Student tut sich schwerer einen durchdachten Unternehmensplan aufzustellen.“ Die Coachin Irene Kuron, Geschäftsführerin der Opus1 Unternehmensberatung, ergänzte: „Die Teilnehmer haben aus einer groben Idee einen Businessplan gezaubert, der die Konfrontation mit der Realität aushält und häufig echte Chancen auf Gewinn hat.“

Die meisten Jugendlichen des Workshops hatten bereits mit einer Schülerfirma im JUNIOR-Wettbewerb erste Erfahrungen als Jungunternehmer gesammelt. Nun feilten sie an neuen Ideen für ihre Selbstständigkeit. Zur Seite standen auch Studenten der Hochschule Fresenius und ehemalige JUNIOR-Teilnehmer, denen der Sprung in die Selbständigkeit oder in die Berufswelt schon gelungen ist. Zum Abschluss präsentierten die Schüler in Gruppen sechs Gründungsideen. Dazu gehörten Konzepte für den Onlinevertrieb von Kunstwerken, einen Verlag für laktosefreie Kochbücher und individuell bedruckte Mülleimer. Außerdem präsentierten die Jugendlichen Geschäftsmodelle, Schultextilien zu vermarkten, einen Szenereiseführer für Berlin zu vertreiben und ein modernes Audioguidesystem für Wallfahrtsorte zu etablieren.

Eingerahmt war der Workshop von Auftritten junger Erfolgsunternehmer, die ihren Karriereweg erzählten und Tipps zur Startphase, Finanzierung und zum Marketing gaben. Dazu gehörten der Gründer des Schulrucksack-Herstellers Ergobag, Sven-Oliver Pink, Internetunternehmer Thomas Bachem von United Prototype und Anton Jurina, der das Ökomodelabel Armedangels Social Fashion führt. Für JUNIOR-Geschäftsführerin Marion Hüchtermann war der Workshop wieder der außergewöhnliche Abschluss eines JUNIOR-Jahres: „Die Schüler nutzten die Chance, nach der Schülerfirma dranzubleiben am Unternehmertum, unter noch realeren Bedingungen eine Gründung durchzuspielen und sich untereinander zu vernetzen.“

Die JUNIOR-Perspektiven sind ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gGmbH und wurden bereits zum zehnten Mal in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie durchgeführt. Sie fanden erstmals in der Kölner Hochschule Fresenius statt. Ziel des gesamten JUNIOR-Projekts ist es,  den Schülern die Welt des Unternehmertums hautnah erlebbar zu machen und ihnen die Selbstständigkeit als echte berufliche Alternative zu präsentieren.

Lesen Sie, wie Teilnehmer und Experten die JUNIOR-Perspektiven 2011 erlebten.

zu den Statements

Text: Dirk Horstkötter

Die JUNIOR-Perspektiven werden gefördert von

In Kooperation mit

Weitere Informationen

Statements
Statements Experten

Downloads

Pressemitteilung I PDF