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Statements von Teilnehmern
Sarah Oberwemmer, 18, Peine:
„Hier spürt man einfach den Unternehmergeist! Das Arbeitsklima ist ganz anders als in der Schule. Alle sind total motiviert, keiner wird nur mitgezogen. In der Schule ist das ja meistens anders. Da machen vielleicht zwei, drei Leute mit, und der Rest dreht Däumchen. Hier bei den JUNIOR-Perspektiven kann man eine ganz neue Dimension von Teamwork erleben. Und obwohl der Zeitplan rigide und das Programm echt anstrengend ist, macht es riesig Spaß! Außerdem wurde schnell klar: Je mehr man sich engagiert, desto weiter kommt man als Selbstständiger auch! Man wird nicht einfach befördert wegen irgendeiner Richtlinie oder so. Nein, man kann über seinen Erfolg – oder eben über sein Scheitern – selbst entscheiden. Zu wissen, dass man Kraft reinsteckt und dann auch das entsprechende Ergebnis bekommen wird: diesen Gedanken finde ich total reizvoll. Ich brauche bloß noch eine tolle Idee, aus der sich etwas machen lässt. Dann geht es los!“
Thomas Dorsch, 18, Böblingen:
"Ich habe jetzt ein Jahr lang erfahren, was es heißt, selbstständig zu sein, sein eigener Chef zu sein. Und ich kann mir generell vorstellen, selbstständig zu arbeiten, ein eigenes Unternehmen zu gründen – was natürlich sehr viel schwerer sein wird, als ein JUNIOR-Unternehmen zu gründen. Man muss sehr viel mehr beachten, es ist sehr viel schwerer, Kunden zu gewinnen. Überhaupt muss man erst einmal die zündende Idee haben, um ein Unternehmen zu gründen. Eigentlich gibt es ja schon alles. Das Verhältnis untereinander war dabei echt positiv! Ich habe hier schon Kontakte geknüpft, die auch in Zukunft Bestand haben können. Die Atmosphäre ist sehr angenehm und locker. Man hat ja außerhalb von den Arbeitsphasen auch miteinander zu tun, ist abends zusammen unterwegs und isst gemeinsam. Ein Jahr lang haben wir alle ein Projekt verfolgt, manche führen ihr Unternehmen sogar weiter – da gibt es vieles, worüber man sich austauschen kann. Durch die beiden Unternehmensberaterinnen ist uns aufgezeigt worden, dass es möglich ist, dass man den Schritt schaffen kann, wenn man ihn gut plant, wenn man eine gute Idee hat. Bei JUNIOR haben wir bereits erfahren: Auch hier musste man hart arbeiten, um etwas zu erreichen.“
Björn Mitzinneck, 19, Seesen:
„Ich studiere jetzt Management & Economics. An der Uni hat man die pure Theorie – hier geht’s in die Praxis. Das ist super! Dadurch, dass Geschäftsideen, die wir bearbeitet haben, zum Teil schon durchgeführt worden sind, wird ein ganz anderes Level an Professionalität erreicht. Und der olympische Gedanke gefällt mir! Klar schielt man mal zu den anderen Teilnehmern hin, man ist ja schließlich neugierig. Aber wirkliche Konkurrenz gibt es hier eigentlich nicht. Alle arbeiten auf Hochtouren. Dabei bekommt man unglaublich viele Denkanstöße! Vieles, woran man vorher gar nicht gedacht hat, wird einem hier aufgezeigt. Zum Beispiel all die technischen Sachen, die Bürokratie, der ganze Aufwand, der mit der Selbstständigkeit verbunden ist. An so etwas hätte ich früher nie gedacht.“
Die Gespräche führten Vera Bruckauf und Verena Amersbach.

